Zum Tiroler Landestheater

Der Freischütz

Verfügbar bis

Romantische Oper von Carl Maria von Weber

  • Icon

    Probenmitschnitt aus der Spielzeit 2020.21

  • Icon

    2 Stunden 26 Minuten

  • Icon

    In deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln

Inhalt

Wenn man mit Carl Maria von Webers Der Freischütz Waldidylle und Jägerromantik assoziiert, unterliegt man einem lange Zeit verbreiteten Irrglauben. Denn der Komponist selbst äußerte, der Hauptcharakter seiner 1821 uraufgeführten Oper sei düster und die „dunkeln Bilder der Außenwelt unterstützen und verstärken das Dunkel der Tonbilder gar wirksam“. So sind es in erster Linie die abgründigen Seiten, die den regieführenden Intendanten Johannes Reitmeier an diesem Werk faszinieren.

Im Mittelpunkt steht der Jägerbursche Max, ein typischer Vertreter der Epoche der Romantik. Er ist kein strahlender Held, sondern ein von Selbstzweifeln zerrissener Grübler. Um Agathe, die Tochter des Erbförsters, heiraten zu dürfen, muss er einen Probeschuss erfolgreich absolvieren. Allerdings hat er zuvor als Schütze versagt. Seine Verunsicherung treibt ihn in die Arme des Jägerburschen Kaspar, der sich bösen Mächten verschrieben hat.

Legendär ist die spannende Szene in der Wolfsschlucht, deren geheimnisvolle Atmosphäre Carl Maria von Weber durch seine in genialer Weise eingesetzte sinfonische Behandlung des Orchesters aufbaut. Dort stellen Max und Kaspar in einer magischen Prozedur sieben Freikugeln her. Sechs davon sollen das vom Schützen gewünschte Ziel treffen, eine Kugel jedoch gehört dem Teufel …

Volkstümlich anmutende Melodien stehen in dieser großartigen und richtungsweisenden Komposition den mitreißenden Schilderungen von Natur- und Seelenlandschaften gegenüber. Erstmalig erklingen am Tiroler Landestheater anstelle der Dialoge die von Hector Berlioz für die Pariser Aufführung von 1841 komponierten Rezitative.

Max:
Doch mich umgarnen finstre Mächte!
Mich fasst Verzweiflung! foltert Spott! –
O dringt kein Strahl durch diese Nächte?
Herrscht blind das Schicksal? Lebt kein Gott?

 

Mit Rezitativen von Hector Berlioz . Text von Friedrich Kind . Deutsche Übersetzung der französischen Rezitativtexte von Bernhard Helmich und Daniel Klajner . Herausgegeben von Joachim Freyer und Ian Rumbold

Mit freundlicher Genehmigung von New Berlioz Edition © Bärenreiter-Verlag Kassel . Basel . London . New York . Praha

Besetzung

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Chor, Extrachor des Tiroler Landestheaters
Statisterie des Tiroler Landestheaters

TRAILER

Diese Streams könnten Sie auch interessieren

  • Orchester solo

    Verfügbar bis

    Werke von Aaron Copland & Ludwig van Beethoven

    weiter

  • Geplant

    María de Buenos Aires

    Verfügbar ab

    Tango-Operita von Astor Piazzolla

    weiter

  • Geplant

    Sergio Azzolini

    Verfügbar ab

    Academie Konzert mit dem Tiroler Symphonieorchester...

    weiter

facebook instagram youtube podcast avatar