Musiktheater mit TSOI

Lakmé

Premiere am 13.06.2020

Großes Haus

Oper von Léo Delibes . Text von Edmond Gondinet und Philippe Gille

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Seokwon Hong
Regie & Kostüme Hinrich Horstkotte
Bühne Nicolas Bovey

Inhalt

Léo Delibes Lakmé entführt nach Indien während der Kolonialzeit. Fasziniert von dem in seinem Heimatland aufsehenerregenden Roman Le Mariage de Loti eines auf Tahiti lebenden ehemaligen französischen Marineoffiziers wählte der Komponist den Stoff als Grundlage für eine Vertonung. Delibes Oper erzählt von der Liebe zwischen Lakmé, der Tochter eines Hindu-Priesters, und dem englischen Offizier Gerald. Lakmés Vater versucht mit brutalen Mitteln, diese Verbindung zu verhindern. Frederick will seinen Freund Gerald wieder zurück in die Armee holen. Können die Gefühle des ungleichen Paares diesen Anfechtungen standhalten? Kann das sagenumwobene Wasser der heiligen Quelle die Liebe für immer festigen?

Die aufwändig ausgestattete Uraufführung von Lakmé 1883 an der Pariser Opéra Comique gestaltete sich zu einem Triumph, denn das Werk traf mit seinem orientalischen Flair genau den damals vorherrschenden Modegeschmack des Exotismus. Léo Delibes, dessen Name insbesondere durch sein Ballett Coppélia bis heute bekannt ist, verzaubert durch seinen melodischen Einfallsreichtum. Das „Blumenduett“, in dem Lakmé und ihre Begleiterin Mallika die Schönheit der Natur besingen, fand sogar Einzug in die Werbung. Die sogenannte „Glöckchenarie“ Lakmés, das Lied von der Legende der Tochter des Parias, ist ein Bravourstück für Koloratursoprane. Es wird höchste Zeit, nun auch das Innsbrucker Publikum mit diesem wunderbaren Werk bekannt zu machen.

 

 

Lakmé:
Verlanget Ihr, Götter, dass sich ein Opfer beut,
so nehmt mich an, ich bin bereit.