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Musiktheater

Lakmé

Oper von Léo Delibes
Text von Edmond Gondinet und Philippe Gille
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführung im Foyer Großes Haus 20 Minuten vor Vorstellungsbeginn.  Aufführungsdauer ca. 2 Stunden 30 Minuten. Pause nach dem 1. Akt.

Premiere am 26. November 2022
Matinee am 13. November 2022
Besetzung anzeigen

Inhalt

Léo Delibes’ Lakmé spielt in Indien während der Kolonialzeit. Fasziniert von dem in seinem Heimatland aufsehenerregenden Roman Le Mariage de Loti eines auf Tahiti lebenden ehemaligen französischen Marineoffiziers, wählte der Komponist den Stoff als Grundlage für eine Oper.

Delibes’ Werk erzählt von der Liebe zwischen Lakmé, der Tochter eines Hindu-Priesters, und dem englischen Offizier Gérald. Lakmés Vater versucht mit brutalen Mitteln, diese Verbindung zu verhindern. Frédéric will seinen Freund Gérald wieder zurück in die Armee holen. Können die Gefühle des ungleichen Paares diesen Anfechtungen standhalten? Kann das sagenumwobene Wasser der heiligen Quelle die Liebe für immer festigen?

Die aufwändig ausgestattete Uraufführung von Lakmé 1883 an der Pariser Opéra Comique gestaltete sich zu einem Triumph, denn das Werk traf mit seinem orientalischen Flair genau den Modegeschmack des Exotismus. Auch die Entwürfe des Bühnenbilds und der Kostüme zur Inszenierung in Innsbruck, wo die Oper zum ersten Mal zu sehen sein wird, versprechen einen optischen Hochgenuss.

Léo Delibes, dessen Name insbesondere durch sein Ballett Coppélia bis heute bekannt ist, verzaubert durch seinen melodischen Einfallsreichtum. Das „Blumenduett“, in dem Lakmé und ihre Begleiterin Mallika die Schönheit der Natur besingen, fand sogar Einzug in die Werbung. Die sogenannte „Glöckchenarie“ Lakmés, das Lied von der Legende der Tochter des Parias, ist ein Bravourstück für Koloratursoprane.

Ein sonderbares Gefühl lässt mein Herz pochen.
Die Blumen erscheinen noch schöner,
der Himmel leuchtender.
LAKMÉ

Termine

Lakmé

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Besetzung

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck
Chor und Extrachor des Tiroler Landestheaters
Statisterie des Tiroler Landestheaters

Matthias Hoffmann (Nilakantha), Opernchor

(c) Birgit Gufler

Matthias Hoffmann (Nilakantha), Opernchor(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Opernchor

(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Opernchor(c) Birgit Gufler

Irina Maltseva (Mallika), Judith Spießer (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Irina Maltseva (Mallika), Judith Spießer (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Alec Avedissian (Frédéric), Felicitas Fuchs (Ellen), Ana Akhmeteli (Rose), Susanna von der Burg (Mistress Bentson)

(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Alec Avedissian (Frédéric), Felicitas Fuchs (Ellen), Ana Akhmeteli (Rose), Susanna von der Burg (Mistress Bentson)(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald)

(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald)(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Judith Spießer (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Judith Spießer (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Matthias Hoffmann (Nilakantha), Opernchor

(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Matthias Hoffmann (Nilakantha), Opernchor(c) Birgit Gufler

Felicitas Fuchs (Ellen), Ana Akhmeteli (Rose), Alec Avedissian (Frédéric)

(c) Birgit Gufler

Felicitas Fuchs (Ellen), Ana Akhmeteli (Rose), Alec Avedissian (Frédéric)(c) Birgit Gufler

Alec Avedissian (Frédéric), Ana Akhmeteli (Rose)

(c) Birgit Gufler

Alec Avedissian (Frédéric), Ana Akhmeteli (Rose)(c) Birgit Gufler

Susanna von der Burg (Mistress Bentson), Felicitas Fuchs (Ellen)

(c) Birgit Gufler

Susanna von der Burg (Mistress Bentson), Felicitas Fuchs (Ellen)(c) Birgit Gufler

Matthias Hoffmann (Nilakantha), Judith Spießer (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Matthias Hoffmann (Nilakantha), Judith Spießer (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Opernchor

(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Opernchor(c) Birgit Gufler

Matthias Hoffmann (Nilakantha)

(c) Birgit Gufler

Matthias Hoffmann (Nilakantha)(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Matthias Hoffmann (Nilakantha), Ensemble

(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Matthias Hoffmann (Nilakantha), Ensemble(c) Birgit Gufler

Ensemble

(c) Birgit Gufler

Ensemble(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Judith Spießer (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Judith Spießer (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Judith Spießer (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Judith Spießer (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Jon Jurgens (Gérald), Opernchor

(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Jon Jurgens (Gérald), Opernchor(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Alec Avedissian (Frédéric)

(c) Birgit Gufler

Jon Jurgens (Gérald), Alec Avedissian (Frédéric)(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Jon Jurgens (Gérald)

(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Jon Jurgens (Gérald)(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Matthias Hoffmann (Nilakantha)

(c) Birgit Gufler

Judith Spießer (Lakmé), Matthias Hoffmann (Nilakantha)(c) Birgit Gufler

Annina Wachter (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Annina Wachter (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Ana Akhmeteli (Rose), Wolfgang Resch (Frédéric)

(c) Birgit Gufler

Ana Akhmeteli (Rose), Wolfgang Resch (Frédéric)(c) Birgit Gufler

Leonardo Ferrando (Gérald)

(c) Birgit Gufler

Leonardo Ferrando (Gérald)(c) Birgit Gufler

Matthias Hoffmann (Nilakantha), Annina Wachter (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Matthias Hoffmann (Nilakantha), Annina Wachter (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Leonardo Ferrando (Gérald), Annina Wachter (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Leonardo Ferrando (Gérald), Annina Wachter (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Leonardo Ferrando (Gérald), Annina Wachter (Lakmé)

(c) Birgit Gufler

Leonardo Ferrando (Gérald), Annina Wachter (Lakmé)(c) Birgit Gufler

Leonardo Ferrando (Gérald), Annina Wachter (Lakmé), Matthias Hoffmann (Nilakantha)

(c) Birgit Gufler

Leonardo Ferrando (Gérald), Annina Wachter (Lakmé), Matthias Hoffmann (Nilakantha)(c) Birgit Gufler

Pressestimmen

Deutschlandfunk

Judith Spießer erfüllt mit ihrem betörenden und lupenreinen Sopran alle Voraussetzungen für die enorm fordernde, stimmakrobatische und gestaltungsintensive Partie [der Lakmé]. Matthias Hoffmann [ist] als beeindruckend dramatisch singender und grimmig gegen die Fremden kämpfender Vater Lakmés [zu erleben]. Innsbruck hat mit Jon Jurgens einen idealen Tenor für die ebenfalls extrem anspruchsvolle Partie des Gérald im Ensemble. Zusammen mit Tommaso Turchetta am Pult des Tiroler Symphonieorchesters gelingt eine hochklassige musikalische Interpretation dieses, wie aus einer anderen Zeit auf die Innsbrucker Bühne gelangten exotischen Opernmärchens.   

Online Merker

Regisseur Hinrich Horstkotte und sein Ausstatter Nicolas Bovey verzichten auf Aktualisierung oder gar Veralberung der literarischen Vorlage – sie erzählen „nur“ in traumhaft schönen Bildern die tragische Liebesgeschichte aus einer vergangenen Zeit. […]. Insgesamt also eine erstklassige Leistung des Regieteams. […] Tommaso Turchetta am Pult des sensibel aufspielenden Tiroler Symphonieorchester Innsbruck gelang es, das spezielle französisch-exotische, impressionistische Flair der Partitur zum Klingen zu bringen. In der anspruchsvollen Titelrolle begeisterte die junge Münchner Sopranistin Judith Spießer. […] Der an der Kölner Oper engagierte Tiroler Bassbariton Matthias Hoffmann beging als Nilakantha […] sein Hausdebüt am TLT und war neben Frau Spießer das gesangliche Trumpfass der Vorstellung. Er verfügt über eine bestens ausgebildete Stimme mit virilem Klang und perfektem Sitz […]. Haustenor Jon Jurgens, dem das französische Fach besonders zu liegen scheint, ersang sich mit seiner Interpretation des Gérard einen weiteren Publikumserfolg. […] Selten erlebt man ein derart atemlos lauschendes, gebannt in den Sesseln sitzendes Publikum wie am Premierenabend. Die Anspannung entlud sich am Ende der Vorstellung in gewaltigen Ovationen für das gesamte Team.

Tiroler Krone

Wesentlichen Anteil am Erfolg der Innsbrucker Aufführung hatte die außergewöhnlich ästhetische Inszenierung des Teams Hinrich Horstkotte (Regie und Kostüme), Nicolas Bovey (Bühne) und auch Florian Weisleitner (Licht). Da gibt es unvergessliche Bilder und wirklich originelle Regieideen, die nie aufgesetzt wirken: Wie Lakmé am Anfang herabschwebt, wie sie in der Glöckchen-Arie zur vielarmigen indischen Göttin wird, das kann man sich schöner kaum vorstellen. […] Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck unter Tommaso Turchetta sorgt für eine klangschöne, opulente und Präzise Umsetzung der Partitur. Judith Spießer brilliert als Lakmé, die Rolle scheint wie für sie geschaffen, die Koloraturen perlen, die Spitzentöne leuchten, dass es eine Freude ist. Jon Jurgens […] beeindruckt als jugendlicher Liebhaber Gérald.

Tiroler Tageszeitung

Die Schlüsselszene der gesamten Oper gelingt grandios. Die „Glöckchenarie“ Lakmés, ein Hindernisparcours nach Noten, schwindelerregend hoch, gespickt mit Koloraturen, skandalös schwierig, ist der Höhepunkt des Abends. Diesen zu erleben, lohnt allein den Besuch. Judith Spießer meistert dieses Bravourstück unfassbar gut, kristallklar sauber erklingt ihr Sopran. Stark ist hier auch die Bildsprache von Regisseur Hinrich Horstkotte: Ein wahrer Rausch an Farben, Lakmé/Spießer windet sich dazu vielarmig, einer indischen Gottheit gleich, zum Gesang.