Musiktheater mit TSOI

Il trittico

Premiere am 30.11.2019

Großes Haus

(Das Triptychon)
Zyklus aus drei Operneinaktern von Giacomo Puccini

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Il tabarro (Der Mantel)
Text von Giuseppe Adami nach dem Drama „La Houppelande“ von Didier Gold
Suor Angelica (Schwester Angelica)
Text von Giovacchino Forzano
Gianni Schicchi
Text von Giovacchino Forzano

Musikalische Leitung Lukas Beikircher
Regie Carlos Wagner
Bühne Christophe Ouvrard
Kostüme Carlos Wagner . Mitarbeit Markus Braunhofer

Inhalt

Der Begriff Triptychon bezeichnet ein dreiteiliges Gemälde, das sich oft auf Altären findet. Der Komponist Giacomo Puccini wählte das italienische Wort Il trittico für seinen Opernzyklus, der sich aus drei Einaktern unterschiedlichen Charakters zusammensetzt.

Der Mantel ist ein in düsteren musikalischen Stimmungsbildern gemaltes Eifersuchtsdrama, das mit einem Mord endet. Als lyrisches Intermezzo sieht Puccini die Geschichte von Schwester Angelica. Sie wurde von ihrer Familie in ein Kloster verbannt, weil sie ein uneheliches Kind zur Welt brachte. Als sie erfährt, dass dieses verstorben ist, erlöst sie sich selbst von ihrem trostlosen irdischen Dasein. Einen absoluten Kontrast zu den beiden ersten Einaktern bildet Gianni Schicchi. Der schlitzohrige Titelheld lässt unter der Maske des hilfsbereiten Freundes die habsüchtigen Verwandten des verstorbenen reichen Buoso Donati zu betrogenen Betrügern werden. Mit raffinierten Ensembles in temporeichem Parlandostil, Laurettas Arien-Highlight „O mio babbino caro“ und jeder Menge musikalischer Pointen beweist Puccini hier sein komisches Talent.

Il trittico wurde 1918 an der New Yorker Metropolitan Opera mit großem Erfolg bei Presse und Publikum uraufgeführt. Allerdings erfuhr zunächst nur Gianni Schicchi eine weitere Verbreitung, indem er in Kombination mit anderen Operneinaktern gespielt wurde. In Innsbruck wird der dreiteilige Zyklus, der sein Publikum fesselt, berührt und zum Lachen bringt, das erste Mal als Einheit gezeigt.

 

 

W. J. Henderson:
Die drei Opern sind wie die Sätze einer Symphonie.
Der erste ein leidenschaftliches, stürmisches Allegro,
der zweite ein bleiches, schwermütiges Andante,
der dritte ein Feuerwerk von Finale.