Konzert

7. Symphonie­konzert

Saal Tirol

 

 

Programm

LIEBESODE

Alban Berg
Sieben frühe Lieder für Singstimme und Orchester

Johannes Brahms
Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Während Brahms die Komposition seiner ersten Symphonie aufgrund Beethovens erdrückendem Vorbild noch als unlösbare Aufgabe erschien, ging ihm seine Dritte besonders leicht von der Hand. Beflügelt von der Sommerfrische im Taunus und der Anwesenheit der jungen Sängerin Hermine Spies, stellte er dort sein „Symphoniechen“ fertig, das sofort begeisterte Rezipient*innen fand. Für Clara Schumann war „jeder Satz ein Juwel“, die ganze Symphonie die pure Waldidylle. Antonín Dvořák schwärmte von den herrlichen Melodien und befand, „es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf“.

Auch Alban Bergs Sieben frühe Lieder erzählen die Geschichte einer Liebe. Seiner späteren Ehefrau gewidmet, entstanden die frühen Klavierlieder, die er zwanzig Jahre später orchestrierte, in der Zeit ihres Kennenlernens. Die zeitgenössische Lyrik mit ihren Naturschilderungen und Anklänge an Spätromantiker wie Mahler und Strauss rücken das Werk dicht an die Tradition der Liederzyklen des 19. Jahrhunderts heran. Die Mezzosopranistin Margaret Plummer, die seit der Spielzeit 2014.15 im Ensemble der Wiener Staatsoper engagiert ist, taucht in die faszinierende Gefühlswelt der frühen Lieder ein.

 

 

Termine