KIRCHENKONZERT

Freitag, 10. September 2010
Jesuitenkirche Innsbruck,
20.00 Uhr

Johannes Willig, Dirigent
Lea-ann Dunbar,


Wolfgang Amadé Mozart Adagio und Fuge c-Moll KV 546

Konzertarien für Sopran KV 481 und 538
Vorrei spiegarvi, oh Dio, KV 418
Ah se in ciel, benigne stelle, KV 538

Arvo Pärt Fratres

Franz Schubert Symphonie Nr. 8 h-Moll, D 759 „Unvollendete“

Früher als gewohnt erfolgt der Auftakt zur neuen Konzertsaison: das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck begibt sich unter der Leitung von Johannes Willig in den stimmungsvollen Sakralraum der Innsbrucker Jesuitenkirche.

Dirigent Johannes Willig arbeitet erstmals mit dem TSOI. Der 1. Kapellmeister und stellvertretende Generalmusikdirektor der Oper Kiel verfügt über eine reiche Opern- und Konzerterfahrung, die auch bei seinen Gastdirigaten an anderen europäischen Opernhäusern wie dem Teatro Communale di Bologna, der Deutschen Oper Berlin und der Opéra de Lyon sehr geschätzt wird. Dort wird er im Jänner 2011 übrigens bei Rolando Villazons Regiedebüt, einer Neuinszenierung von Jules Massenets „Werther“, die musikalische Leitung übernehmen. Seine Konzerttätigkeit brachte ihn mit renommierten Orchestern wie dem RSO Wien, dem Orchester des Teatro San Carlo in Neapel, den Dresdner Philharmonikern und dem Bucharest Philharmonic Orchestra „George Enescu“ zusammen.

„Arvo Pärt hat mit musikalischen Mitteln dazu beigetragen, die spirituell prägenden Kräfte Europas aufeinander zuzuführen“, heißt es in der Laudatio anlässlich der Verleihung des Internationalen Brückepreises an den estnischen Komponisten, dessen Werk fast ausschließlich religiös motiviert ist. Fratres bannt den Zuhörer augenblicklich, magisch und in seiner repetitiven Struktur meditativ und spirituell.

Erst zwölf Jahre nach Schuberts Tod wurde seine Unvollendete – die Bezeichnung bezieht sich eigentlich auf die zweisätzige Form, üblicher Weise komponierte er seine Symphonien in vier Sätzen - erstmals aufgeführt. „Hier ist, außer meisterlicher Technik der Komposition, noch Leben in allen Fasern“, zeigte sich Robert Schumann von der visionären Ausstrahlung des Werks überzeugt. Er war es auch, der Felix Mendelssohn zur Uraufführung bewegte. Heute ist das Meisterwerk eine der populärsten Symphonien überhaupt – großartig und vom Hauch des Mysteriums umgeben.

Lea-ann Dunbar, die als „Lucia di Lammermoor“ am TLT große Erfolge feiert, konnte als Solistin für Mozarts Konzertarien gewonnen werden.

Konzerttermin:
Freitag, 10. September 2010, um 20.00 Uhr in der Jesuitenkirche.


Kartenverkauf:
Karten für dieses Konzert erhalten Sie im Abobüro des Tiroler Landestheaters, Tel.: 0512-52074-134, M abo@landestheater.at. Öffnungszeiten Montag – Freitag von 8.30 – 16.00 Uhr.
Abendkassa ab 19.30 Uhr geöffnet.
Einlass ab 19.30 Uhr.
(Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck. )


Johannes Willig


Lea-ann Dunbar

Karten für dieses Konzert erhalten Sie ab dem 30. August im Abobüro des Tiroler Landestheaters.