Christoph Altstaedt

Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck

Studierte Klavier und Dirigieren an den Musikhochschulen in Detmold und Hannover, sowie an der Hochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er als Stipendiat des Deutschen Dirigentenforums durch Meisterkurse bei Kurt Masur, Sebastian Weigle und Jorma Panula, als Assistent von Pierre Boulez im Rahmen des Composer Project der „Lucerne Festival Academy“, sowie als “Conducting Fellow” in Tanglewood durch James Levine, André Previn und Bernard Haitink.

Von 2006 bis 2007 war er am Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert, wo er Gianni Schichi, La Traviata, Die Entführung aus dem Serail, Die Zauberflöte, Hänsel und Gretel, Die lustigen Weiber von Windsor, Werther, sowie Peter Maxwell Davies’ Kinderoper Cinderella dirigierte.

Gastdirigate führten ihn u.a. zu dem Konzerthausorchester Berlin, dem Beethoven Orchester Bonn, den Düsseldorfer Symphonikern, der Staatskapelle Weimar und dem Münchener Kammerorchester.
Radioproduktionen mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig und den Bamberger Symphonikern für den Mitteldeutschen und den Bayerischen Rundfunk liegen vor.

Das von ihm 2003 gegründete „Junge Klangforum Mitte Europa“, das Musiker aus Deutschland, Tschechien und Polen vereint, wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. 2004 mit dem "Grant for Young Artists" des „Praemium Imperiale“, 2005 mit dem „Marion-Dönhoff-Preis“ der Zeitstiftung und 2006 mit dem „Europäischen Jugendorchesterpreis“ der Stiftung „Pro Europa“.

2010 wurde er beim Evgeny Svetlanov Dirigentenwettbewerb sowohl mit dem 2. Preis der Jury unter ihrem Vorsitzenden Vladimir Ashkenazy, als auch mit dem Preis des Orchesters und dem Preis des Publikums ausgezeichnet.

Seit der Spielzeit 2010 ist Christoph Altstaedt als Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein engagiert und debütiert u.a. beim Symphonieorchester in Helsingborg, der Komischen Oper Berlin und dem Bundesjugendorchester.

Mit Beginn der Spielzeit 2011.12 wird Christoph Altstaedt zum Chefdirigenten des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck ernannt und dirigiert drei Symphoniekonzerte im Rahmen des Konzertzyklus. Außerdem übernimmt er die Musikalische Leitung bei der Neuinszenierung von Mozarts Idomeneo am Tiroler Landestheater.

IDOMENEO - Dramma per musica von Wolfgang Amadeus Mozart
Premiere: 06.11.2011

"EIN HAUS VOLL MUSIK" 09. Oktober 2011, 16 Uhr, Großer Stadtsaal
Familienkonzert in Kooperation mit JEUNESSE

1. SYMPHONIEKONZERT 13./14. Oktober 2011

7. SYMPHONIEKONZERT 24./25. Mai 2012

8. SYMPHONIEKONZERT 14./15. Juni 2012

 

Alexander Rumpf

Chefdirigent des Tiroler Landestheaters

Mit Beginn der Spielzeit 2011.12 wird Alexander Rumpf zum Chefdirigenten des Tiroler Landestheaters ernannt.

Alexander Rumpf studierte Dirigieren in Düsseldorf und Evangelische Kirchenmusik in Köln. 1984 trat er sein erstes Engagement am Staatstheater Darmstadt an. Von 1992 bis 1997 war er als Erster Kapellmeister und stellvertretender GMD am Theater Hagen engagiert; es folgte von 1997 bis 2001 die Verpflichtung in gleicher Position am Theater Dortmund.

Mit Beginn der Spielzeit 2001.02 wurde Alexander Rumpf zum Generalmusikdirektor am Oldenburgischen Staatstheater ernannt, dem er durch zahlreiche Opernpremieren zu überregionaler Aufmerksamkeit verhalf. Das Konzertleben der Stadt Oldenburg prägte er nicht nur durch die stilbewusste Pflege der Klassik und der großen Symphonik, besonders von Bruckner, Mahler und Schostakowitsch, sondern auch durch langfristig angelegte Zyklen, wie der Aufführung aller orchestralen Werke von Alban Berg.

In seinen Komponistengesprächen und Werkstattkonzerten hat er neue Publikumsschichten gewinnen und an die Zeitgenössische Musik heranführen können. Besonders lag ihm daran, andere Musikschaffende der Stadt einzubinden. Mit Ablauf der Spielzeit 2008.09 hat Alexander Rumpf nach acht Jahren als GMD das
Oldenburgische Staatstheater verlassen und widmet sich zunächst verstärkt seiner Gastiertätigkeit. Im Jahrbuch 2009 der Opernwelt erhielt er eine Nominierung als „Dirigent des Jahres“.

Alexander Rumpf gastierte bei renommierten deutschen Rundfunk- und Sinfonieorchestern und an namhaften Opernhäusern wie der Kölner Oper, der Staatsoper Hannover und der Deutschen Oper Berlin. Auslandsgastspiele führten ihn zuletzt zur Mährischen Philharmonie nach Olmütz. Regelmäßig dirigiert er das BBC Symphony Orchestra London. Im November 2004 erfolgte mit Ligetis Le Grand
Macabre sein überaus erfolgreiches USA-Debut an der San Francisco Opera.

Von Alexander Rumpf liegen Einspielungen der Opern Kniefall in Warschau von Gerhard Rosenfeld, Macbeth von Ernest Bloch und Der arme Heinrich von Hans Pfitzner vor. Eine CD mit Werken des Oldenburger Hofkapellmeisters Albert Dietrich mit dem Oldenburgischen Staatsorchester ist bei cpo erschienen.

Seit der Spielzeit 2009.10 ist er ständiger Gastdirigent am Tiroler Landestheater. Er hatte die Musikalische Leitung von Der Vogelhändler und Lucia di Lammermoor inne, dirigierte Wozzeck, Arabella und Manon Lescaut. In der laufenden Spielzeit ist er der Musikalische Leiter von Andrea Chénier, Die verkaufte Braut und Dialogues des Carmélites.

In der Saison 2011.12 ist Alexander Rumpf musikalischer Leiter der Eröffnungsproduktion Lohengrin, weiters folgen Zauber der Musik VII, Jenufa, Albert Herring und die Wiederaufnahme von Dialogues des Carmélites. Im Dezember 2011 dirigiert er sein erstes Symphoniekonzert mit dem TSOI, auf dem Programm stehen Frank Bridges Rebus, Brittens Violinkonzert mit Baiba Skride als Solistin und Holsts Die Planeten.

LOHENGRIN - Romantische Oper von Richard Wagner
Premiere: 25. September 2011

DIALOGUES DES CARMÉLITES - Oper von Francis Poulenc
Wiederaufnahme: 11. November 2011

ZAUBER DER MUSIK - DAS FINALE
Premiere: 11.02.2012

JENUFA - Oper von Leos Janácek
Premiere: 24.03.2012

ALBERT HERRING - Comic Opera von Benjamin Britten
Premiere: 09.06.2012

3. SYMPHONIEKONZERT
01./02. Dezember 2011

 

Hansjörg Sofka

Dirigent

Wurde in Innsbruck geboren und studierte Dirigieren bei Prof. Edgar Seipenbusch am Tiroler Landeskonservatorium. Meisterkurse bei Yuri Adronovich in Italien und Konrad Leitner in Wien. Dirigierstipendiat des „Gustav Mahler Jugendorchesters“ auf der Ostertournee 1999 unter Franz Welser-Möst. Von 1999-2003 Dirigent beim Tiroler Ensemble für Neue Musik. Stipendiat der Bayreuther Festspiele 2004. Außerdem komponierte er Bühnenmusiken, u.a. zu „Macbeth“ und „Dantons Tod“.

LES MISÉRABLES - Musical von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg
Wiederaufnahme
18. Oktober 2011

DER DRITTE POLIZIST - Eine Fahrradoper von Florian Bramböck
Uraufführung
Premiere: 06. Mai 2012, Kammerspiele

 

Florian Erdl

Dirigent

Geboren 1981 in München, studierte er Orchesterdirigieren und Korrepetition in München und Weimar. 2009.10 dirigierte er auf Einladung von Georg Fritzsch als assistierender Kapellmeister die Co-Produktion der Oper Kiel und der Münchner Biennale „Die weiße Fürstin“ (UA) von Marton Illés. Er studierte in Frankfurt mit Mitgliedern u.a. des Frankfurter Museumsorchesters, Nicolais „Die Lustigen Weiber von Windsor“ ein und dirigierte die komplette Serie der Sommerproduktion im Palmengarten. Im Sommer 2011 folgt dort Mozarts „Zauberflöte“. Zudem wurde er in der Spielzeit 2010.11 für die Aufführung von Hindemiths „Cardillac“ in der Reaktorhalle München verpflichtet und wird weiters Béla Bartóks „Herzog Blaubart“ herausbringen. Schon als Kind sang er an zahlreichen internationalen Opernhäusern als Sopransolist. Noch während des Studiums gründete Florian Erdl sein eigenes Orchester, war u.a. Assistent für Christian Thielemann, Bruno Weill und an der Bayerischen Staatsoper München, an der er das Orchester bei Bühnenorchesterproben leitete. Er spielte Soundtracks für Film und Fernsehen mit dem Bayerischen Staatsorchester München, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, und den Babelsberger Symphonikern ein, sowie mit der Kammerakademie Potsdam, Mitgliedern der Komischen Oper Berlin und der Deutschen Oper Berlin die Kürmusik für Isabelle Werth anlässlich der Olympischen Spiele in Shanghai. Am TLT studiert er als assistierender Kapellmeister Rossinis „La Cenerentola“ ein und wird eine Serie Aufführungen dirigieren.

DIE LUSTIGE WITWE - Operette von Franz Lehár
Premiere: 17. Dezember 2011

 

Christoph Poppen

Dirigent

Der Name von Christoph Poppen steht bereits seit Beginn seiner Dirigentenkarriere für innovative Programmatik und ein breit gefächertes Engagement für neue Musik. Der renommierte Dirigent ist seit der Gründung des Orchesters in der Saison 2007-08 Chefdirigent der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Diese Position wird er noch bis 2011 weiterführen. Im August 2006 wurde Christoph Poppen Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken und übernahm so in seiner ersten Saison die künstlerische Verantwortung für die Fusionierung des Orchesters mit dem Rundfunkorchester Kaiserslautern.

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FALSTAFF - Commedia lirica von Giuseppe Verdi
Premiere: 05. Februar 2012

 

Francesco Angelico

Dirigent

 

MARIA STUARDA - Tragedia lirica von Gaetano Donizetti
Premiere: 15. April 2012

 

Vito Cristofaro

Korrepetitor und Kapellmeister

Nach dem Studium im Konzertfach Violine und Klavier am Conservatorio di Musica „F. Torrefranca“ in Vibo Valentia setzte er sein Dirigier-Studium an der Universität für Musik Wien u.a. bei Leopold Hager, Mark Stringer, Erwin Ortner und Konrad Leitner (Korrepetition) fort. Er ist Preisträger zahlreicher Klavier- und Kammermusikwettbewerbe. Als Korrepetitor war er u.a. beim Opernfestival in Gars am Kamp, außerdem auch als Dirigent beim „Festival di due Mondi“ Spoleto, im Schönbrunner Schlosstheater und dem Festival Operklosterneuburg tätig. Seit der letzten Spielzeit ist Vito Cristofaro als Korrepetitor und Kapellmeister am TLT engagiert.

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KONZERT FÜR KINDER

THE YOUNG PERSON´S GUIDE TO THE ORCHESTRA von Benjamin Britten
PETER UND DER WOLF - Ein musikalisches Märchen von Sergei Prokofjew

Moderation: Brigitte Fassbaender, Bilder: Michael D. Zimmermann

Termine: 26.Juni, 3. und 6.Juli 2012
Ort: Landestheater - Grosses Haus

 

Unsere Gastdirigenten bei den Symphoniekonzerten 2011.12

 

Marcus Bosch

Marcus Bosch ist seit 2002 Generalmusikdirektor der Stadt Aachen. Seine Vorgänger in dieser traditionsreichen Position waren u.a. Fritz Busch, Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch. In diesen 9 Jahren gelang es ihm, allein die Zahl der Konzertbesucher zu vervierfachen und mit zahlreichen Konzertprojekten dem Aachen Orchester neue Zuschauerschichten zu erschließen.

Als Gast dirigiert Marcus Bosch u.a. bei Orchestern wie dem Orchestra Nazionale della RAI Torino, dem Orchestre National de Belgique, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, der Göteborgs Operaan, den Münchner Philharmonikern, dem RSB und DSO Berlin, dem MDR Sinfonieorchester, der Deutschen Radiophilharmonie sowie an der Sächsischen Staatsoper und der Staatskapelle Dresden. Regelmäßiger Gast ist er an der Komischen Oper Berlin und an der Hamburgischen Staatsoper.

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Marcus Bosch, Dirigent
Maria Bulgakova, Sopran
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno, Wiltener Sängerknaben
Brigitte Fassbaender, Sprecherin

Felix Mendelssohn Bartholdy: 5.Symphonie d-moll op.107
Leonard Bernstein: 3.Symphonie Kaddish

2.Symphoniekonzert - 17./18. November 2011

 

David Afkham

David Afkham, Dirigent
Christian Altenburger, Violine

Wolfgang Amadé Mozart: Adagio und Fuge c-moll KV 546
Alban Berg: Violinkonzert "Dem Andenken eines Engels"
Johannes Brahms: 3.Symphonie F-Dur op.90

4.Symphoniekonzert - 23./24. Februar 2012

 

Georg Fritzsch

Seit Beginn der Spielzeit 2003 | 2004 ist Georg Fritzsch Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt Kiel. Zudem ist er ab Sommer 2009 für zwei Jahre als Chefdirigent des Tiroler Symphonie Orchesters Innsbruck an das Tiroler Landestheater Innsbruck berufen.

Bevor er sich dem Dirigieren widmete, studierte Georg Fritzsch zunächst Violoncello an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber" in Dresden. Prägend für ihn sollten darauf die Jahre 1984 bis 1988 werden, in denen er als Substitut und später als ständige Aushilfe bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden zahlreiche Erfahrungen für seinen weiteren musikalischen Werdegang sammeln konnte.

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Georg Fritzsch, Dirigent

Uraufführung: Auftragswerk
Anton Bruckner: 4.Symphonie Es-Dur WAB 104 - Romantische

5. SYMPHONIEKONZERT 15./16. März 2012

 

NEUJAHRSKONZERT 2012

Sonntag, 1. Jänner 2012

Congress Innsbruck, Saal Tirol, 17 Uhr

Georg Fritzsch, Dirigent
Brigitte Fassbaender, Moderation

Dirigent Georg Fritzsch und Kammersängerin Brigitte Fassbaender lassen sich für das letzte Neujahrskonzert ihrer Intendanz ein ganz besonderes Programm einfallen.
Nur soviel sei verraten, das Thema ist "Strauß, Strauss ..."

 

ERÖFFNUNGSKONNZERT des FESTIVALS KLANGSPUREN

Donnerstag, 08. September 2011
Franziskanerkirche Schwaz, 20 Uhr

Franck Ollu, Dirigent
Ernesto Estrella, Deklamator
Patricia Kopatschinskaja, Violine

Mauricio Sotelo: Cuerpos robados für geteiltes Orchester, Solo-Violine und Deklamator UA
George Benjamin: Dance Figures; für Orchester
Thomas Amann: On Vanishing UA (Kompositionsbeihilfe des Landes Tirol)
Blai Soler: Plain-Chant ÖE