Was gibt es Neues beim TSOI ?

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| 2.Symphoniekonzert: Juliane
Banse springt für die erkrankte Maria Bulgakova ein |
16.11.2011 |
Maria Bulgakova, die bei den Symphoniekonzerten am 17. und 18.
November den Sopranpart in Leonard Bernsteins Symphonie Kaddish
singen sollte, ist an einer Stirnhöhleneiterung erkrankt
und musste heute absagen.
Doch diese schlechte Nachricht hat auch einen positiven Aspekt:
das Publikum darf sich auf ein Wiedersehen mit der gefeierten
Sopranistin Juliane Banse freuen. Sie ist kurzfristig für
die erkrankte Kollegin eingesprungen.
Juliane Banse ist seit Jahren ein gern gesehener und beliebter
Gast am Tiroler Landestheater. Ihre Auftritte als Richard Strauss´
Arabella, als Tatjana in „Eugen Onegin“, als Fiordiligi
in „Così fan tutte“ sowie in der konzertanten
Aufführung von „Béatrice et Bénédict“
sind in bester Erinnerung.
Juliane Banse
Gesangsstudium bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos
in München. Operndebüt als Pamina in der „Zauberflöten“-Inszenierung
von Harry Kupfer an der Komischen Oper Berlin. Es folgten
Engagements u.a. in Brüssel, Salzburg, Wien und Glyndebourne.
Zuletzt war sie im Opernbereich an der Bayerischen Staatsoper
im Rahmen der Wiedereröffnung des Cuvilliés Theaters
als Ilia („Idomeneo“), als „Figaro“-Gräfin
bei den Salzburger Festspielen, an der Opera de Lyon, als
Eva in den „Meistersingern“, Fiordiligi in „Così
fan tutte“, als Genoveva in Zürich, Agathe („Freischütz“)
am Festspielhaus Baden-Baden und Humperdincks „Königskinder“
in Berlin zu hören. Tourneen mit Claudio Abbado und dem
Gustav Mahler Jugendorchester bzw. mit dem SWR unter Michael
Gielen. Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks unter Mariss Jansons, dem San Francisco Symphony
Orchestra unter der Leitung von Herbert Blomstedt und dem
National Symphony Orchestra Washington. Weitere in Boston,
mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Gewandhausorchester
Leipzig sowie der Tschechischen Philharmonie. Liederabende
u.a. bei der Schubertiade Schwarzenberg, im Konzerthaus Wien,
in der Wigmore Hall London, New York, Tokio, Spanien und Portugal.
Zahlreiche CD-Einspielungen, die mehrfach international ausgezeichnet
wurden. Am TLT sang Juliane Banse zuletzt die Tatjana („Eugen
Onegin“) und die Arabella in Richard Strauss´
gleichnamiger Oper.
Aktuelle Informationen zu Juliane Banse finden Sie auch im
Internet unter www.julianebanse.com
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| Mag.A.Rainer - Leiter
des Orchesterbüros: Gastkommentar in der "Tiroler Tageszeitung" |
04.11.2011 |
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18.10.2011 |
Medieninformation
Innsbruck, am 18. Oktober 2011
Amt der Tiroler Landesregierung
Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Christa Entstrasser-Müller
Mag. Antonia Pidner
Land unterstützt das Haus der Musik, das
Festspielhaus in Erl und die Geierwallybühne in Elbigenalp
mit insgesamt 22,7 Millionen Euro
Tiroler Kulturinvestitionspaket 2012 bis 2015
Die Tiroler Landesregierung hat ein Kulturinvestitionspaket
für die Jahre 2012 bis 2015 im Umfang von 22,7 Millionen
Euro geschnürt. „Wir haben damit ein Programm verabschiedet,
das Tirols Ruf als Kulturland nachhaltig festigen wird“,
freuen sich LH Günther Platter und Kulturlandesrätin
Beate Palfrader. Nach dem heuer eröffneten Tirol Panorama
sei das die größte Kulturinvestition in der jüngeren
Geschichte unseres Landes.
Für diese Investition werden die Finanzmittel im Landeshaushalt
zusätzlich zur Verfügung gestellt. „Es freut
mich besonders, dass die Unterstützung dieser Kulturprojekte
nicht auf Kosten der Förderungen der zahlreichen Kulturinitiativen
des Landes geht, die für die Vielfalt und Breite des
Kulturangebotes verantwortlich sind. Vielmehr ist es mit diesem
Kulturpaket gelungen, auch in Zeiten des Sparbudgets das hohe
Niveau nicht nur zu halten, sondern sogar auszubauen",
betont LRin Palfrader.
Für die Tiroler Kulturschaffenden stehen jährlich
Förderungen in der Höhe von rund 17 Millionen Euro
zur Unterstützung der verschiedensten Projekte zur Verfügung.
Mit diesen Fördermitteln werden neben den für das
Kulturland Tirol wichtigen Leitbetrieben auch die vielen kleineren
Initiativen unterstützt und damit die Breite und Vielfalt
des Angebotes sichergestellt. Insgesamt beträgt das Kulturbudget
des laufenden Jahres 77 Millionen Euro und ist damit auch
im Bundesländervergleich sehr hoch. „Mit den zusätzlichen
22,7 Millionen Euro an Kulturinvestitionen setzt Tirol als
Kulturland auch österreichweit ein starkes Signal",
freut sich Kulturlandesrätin Beate Palfrader.
Mit dem Haus der Musik in Innsbruck, dem Festspielhaus in
Erl und der Geierwallybühne im Außerferner Elbigenalp
wird auch der regionalen Ausgewogenheit Rechnung getragen.
„Gerade am Beispiel der Tiroler Festspiele Erl oder
der Geierwallybühne in Elbigenalp wird deutlich, dass
Kulturförderung auch Regionalförderung ist. Zum
einen unterstützen wir die Infrastruktur, die mehrfach
genutzt werden kann. Zum anderen werden die Kulturschaffenden
durch optimale Rahmenbedingungen zu künstlerischen Höchstleistungen
angespornt“, ist sich Palfrader sicher.
Musik unter einem Dach
An den Errichtungskosten des Hauses der Musik, das am Standort
des derzeitigen Stadtsaales in Innsbruck entstehen wird, beteiligt
sich das Land mit 14,5 Millionen Euro. Das entspricht in etwa
einem Drittel der geschätzten Gesamtkosten. Unter dem
Dach des Hauses der Musik werden auf über 7.000 Quadratmetern
das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck ebenso Platz finden
wie Teile des Landeskonservatoriums, der Innsbrucker Standort
des Mozarteums Salzburg und das Institut für Musikwissenschaften
der Universität Innsbruck. Im Zuge des Neubaus werden
auch die Bibliotheken der Institutionen zusammengeführt
und die Kammerspiele saniert. „Damit schaffen wir optimale
Arbeitsbedingungen sowie Probe – und Unterrichtsräume“,
begrüßt Palfrader das Projekt und verweist auf
Synergien in der Bündelung der Musikausbildung.
Ganzjähriger Kulturbetrieb in Erl
Landesunterstützung gibt es für ein zweites kulturelles
Großprojekt. Acht Millionen Euro stellt das Land Tirol
für den Bau des ganzjährig nutzbaren Festspielhauses
in Erl zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass sich der
Bund in gleichem Ausmaß beteiligt. Die Gesamtkosten
des von der Haselsteiner Familien-Privatstiftung finanzierten
Baus belaufen sich auf ca. 36 Millionen Euro. „Wenn
ein privater Kulturfreund bereit ist, so viel Geld in einen
Standort zu investieren, sind wir im Sinne einer Public-Private-Partnership
gut beraten, dieses Engagement seitens der öffentlichen
Hand entsprechend zu unterstützen“, ist die Tiroler
Kulturlandesrätin überzeugt.
Die Tiroler Festspiele Erl sind ein bedeutender kultureller
Fixpunkt im Festspielkalender des Landes. Für die Region
sind die Festspiele nicht nur eine kulturelle Bereicherung.
Wirtschaft und Tourismus profitieren in hohem Ausmaß
von den Tiroler Festspielen Erl. Mit dem neuen Festspielhaus
wird nun ein ganzjähriger Spiel- und Probebetrieb möglich.
Fertig soll das Festspielhaus mit einer Fläche von rund
4.000 Quadratmetern und einem Zuschauerraum für 750 Personen
im Dezember 2012 werden.
Tirols modernste Freilichtbühne
Ebenfalls über die Grenzen hinaus reicht die kulturelle
Strahlkraft der Geierwallybühne in Elbigenalp. Seit 1993
wird im Außerfern jedes Jahr im Sommer ein hochkarätiges
Theaterprogramm geboten. Die Stücke haben meist einen starken
Bezug zur Region. „Die technische und bauliche Ausstattung
hält mit der Qualität der Produktionen nicht mit.
Wir investieren deshalb 200.000 Euro in die Neugestaltung der
Zuschauerbühne und die Erweiterung der technischen Infrastruktur
und schaffen so eine moderne Freilichtbühne, die auch für
andere Veranstaltungen genutzt werden kann“, erläutert
LRin Beate Palfrader.
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18.10.2011 |
Medienservice Stadt Innsbruck
18. Oktober 2011
Haus der Musik: Wichtiger Schritt zur Realisierung
Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer
erfreut über den Beschluss der Tiroler Landesregierung.
(RMS) Die Tiroler Landesregierung hat am 17. Oktober beschlossen,
das Haus der Musik in Innsbruck finanziell mitzutragen. Hocherfreut
über den Beschluss zeigt sich Bürgermeisterin Mag.a
Christine Oppitz-Plörer: „Aufgrund der prekären
Probensituation und der Raumnot des Tiroler Symphonieorchesters
Innsbruck ist die Realisierung des Hauses der Musik dringend
notwendig. Daher hat die Stadt Innsbruck in vielen Verhandlungen
intensive Vorarbeiten zur raschen Umsetzung geleistet und
entsprechende Weichenstellungen getätigt.“
Das Projekt, das am Standort der Stadtsäle, neben dem
Tiroler Landestheater, errichtet werden soll, wird ein hochkarätiges
Zentrum der Musik, über 7000 m² Nutzfläche
sollen zur Verfügung stehen. „Gerade das Symphonieorchester,
das trotz der derzeit widrigen Bedingungen auf einem so hohen
Niveau spielt, braucht adäquate Probemöglichkeiten“,
freut sich auch Kulturstadträtin Univ.-Prof. Dr. Patrizia
Moser über den Beschluss der Landesregierung. „Durch
die Beteiligung weiterer Partner am Projekt – der Universität
Mozarteum Salzburg, dem Institut für Musikwissenschaft
der Universität Innsbruck und dem Tiroler Landeskonservatorium
– kann die universitäre musikalische Ausbildung
und Praxis an einem Ort gebündelt werden und sind vielfältige
Synergien möglich, wie zum Beispiel eine gemeinsame Bibliothek
sowie Probe- und Auftrittsmöglichkeiten“, hebt
die Bürgermeisterin hervor. „Um eine rasche Umsetzung
des Hauses der Musik voran zu treiben, sind nun die weiteren
Verhandlungen hinsichtlich des finanziellen Anteils der Universitäten
gemeinsam mit den zuständigen Bundesministerien zu führen.“
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01.04.2011 |
MUSIK - DIE OFFENE FRAGE
betitelte
Leonard Bernstein eine Vorlesungsreihe an der Havard University
und bezog sich dabei auf Charles Ives' Komposition The
Unanswered Question, dem Eröffnungsstück der
Saison. Der neue Chefdirigent des TSOI Christoph Altstaedt,
der drei Konzerte dirigieren wird, spannt von hier aus virtuos
den Bogen zwischen Bekanntem und Unbekanntem und stellt differenziert
Bezüge zwischen Alt und Neu her. Mit Francesco Angelico,
der mit einem fulminanten Neujahrskonzert Publikum und Orchester
für sich einnahm, und David Afkham, der letzten Sommer
ein vielbeachtetes Debut bei den Salzburger Festspielen gab,
präsentieren wir Ihnen wieder junge Dirigenten kurz vor
dem internationalen Durchbruch. Geotg Fritzsch ist noch einmal
zu Gast, diesmal mit Bruckners 4., der "Romantischen"
Symphonie, und Alexander Rumpf, Chefdirigent des Tiroler Landestheaters,
dirigiert Die Planeten von Gustav Holst bei seinem
ersten Symphoniekonzert mit dem TSOI. Genial als Musiker wie
als Musikvermittler war Leonard Bernstein, dessen Symphonie
Kaddish vom Nürnberger GMD Marcus Bosch interpretiert
wird, zusammen mit unserer Intendantin Ks. Brigitte Fassbaender
als Sprecherin. Auch unsere SolistInnen lassen aufhorchen.
Die Geigerin Baiba Skride und der Cellist Nicolas Altstaedt
sind international renommierte junge Künstler, für
Bergs Violinkonzert konnten wir den Wiener Geiger Christian
Altenburger gewinnen und die venezolanische Pianistin Gabriela
Montero gilt als wahrhaft außergewöhnliche Künstlerin.
Im letzten Konzert der Saison verabschiedet sich unsere langjährige
Konzertmeisterin Dorothea Sessler solistisch vom Publikum.
Auch im Rahmen der Sonntagsmatineen sagt sie "Au revoir",
die beliebte Kammermusikreihe wird natürlich wieder in
der kommenden Saison im Landeskonservatorium stattfinden.
Mag. Alexander Rainer, Leiter des Orchesterbüros
LIEBES PUBLIKUM,
während
der Vorbereitung dieser Konzertsaison habe ich oft daran gedacht,
wie sehr ich mich in meiner Jugend auf die Konzertankündigungen
gefreut habe. Jedes Jahr im Frühjahr flatterte die Programmvorschau
ins Haus, die ich mit großer Vorfreude und Neugier durchblätterte,
erwartungsfroh, was denn die neue Saison bringen würde.
Jedes Programm bot unbekannte Meisterwerke und Entdeckungen
und jedes Konzert war ein Ereignis! Mit den Jahren änderte
sich die Perspektive: Die wiederkehrenden Begegungen mit inzwischen
bekannten, ja vertrauten Werken kamen hinzu.
Einige dieser Werke sind für mich zu Orientierungspfeilern
geworden; zu ihnen kehre ich immer wieder zurück. Häufig
offenbart erst das wiederholte Hören von Werken ihre
Schönheiten und inneren Zusammenhänge, die anfangs
noch verschlossen blieben. Wie beglückend, wenn man einen
neuen Zugang zu einem Werk findet. Oft sind dies lehrreiche
Prozesse. Schließlich ist es nicht die Partitur, die
sich verändert, sondern wir sind es. Daran, wie wir die
Werke wahrnehmen, können wir unsere eigene Entwicklung
nachvollziehen.
Dennoch gelingt es nicht immer, sich von seinen Hörgewohnheiten
zu lösen. Manchmal erschließen sich die tieferen
Schichten eines Werkes nicht. Dann kann die Zusammenstellung
mehrerer Stücke in einem Programm im Idealfall dazu beitragen,
das Werk in ein anderes Licht, in einen anderen Kontext zu
rücken.
Natürlich bleiben bis zuletzt Zweifel. Ist es uns gelungen,
ein Saisonprogramm zu planen, das diesen Ansprüchen und
den Erwartungen unseres Publikums genügt? Ich beginne
die Saison mit Charles Ives The Unanswered Question
und möchte diese Frage als Einladung an Sie richten,
mit uns in Dialog zu treten. Ich bin gespannt auf Ihre Antworten
und freue mich auf meine erste Saison in Innsbruck und auf
Sie!
Christoph Altstaedt, Chefdirigent des TSOI
Zur
Biografie
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17.03.2011 |
Symphoniekonzert im Zeichen der Anteilnahme
Mit Betroffenheit verfolgen das Tiroler Symphonieorchester
Innsbruck und sein Chefdirigent Georg Fritzsch die Katastrophen,
die sich als Folge des jüngsten Erdbebens in Japan ereignen.
Seit vielen Jahren sind japanische MusikerInnen Mitglieder
des TSOI. Darüber hinaus haben zahlreiche Musikerinnen
und Musiker enge Verbindungen zu japanischen Studien- und
Künstlerkollegen. Sie empfinden Trauer über die
vielen tausend Opfer und ihr Beileid gilt deren Angehörigen.
Gemeinsam sprechen das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck,
sein Chefdirigent Georg Fritzsch und die Geschäftsführung
der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH Innsbruck dem
japanischen Volk ihr tiefes Mitgefühl aus und widmen
ihm zum Zeichen der Anteilnahme die Konzerte am 17. und 18.
März. Gustav Mahlers Sechste Symphonie spiegelt in ihrer
Vorwegnahme apokalyptischer Entwicklungen auf bestürzende
Weise und über die Zeiten gültig die Ereignisse.
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23.02.2011 |
Zur Zusammenarbeit des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck
mit dem Freundeskreis des Tiroler Landestheaters
Neben der ständigen Präsenz im Orchestergraben
des TLT und auf der Bühne im Congress ist es dem Tiroler
Symphonieorchester Innsbruck ein Anliegen, möglichst
viel Hintergrundwissen über die Arbeit als Berufsmusiker,
die Aufgaben im Orchester und geplante Projekte der Öffentlichkeit
nahe zu bringen. Dieses Anliegen kann durch eine enge Zusammenarbeit
mit dem Freundeskreis des TLT unterstützt werden.
Der Freundeskreis des TLT existiert seit rund 20 Jahren und
macht es sich zur Aufgabe, musikbegeisterten Menschen durch
Gespräche u.a. mit Intendanz, Dramaturgen, Schauspielern
oder Regisseuren oder auch durch Generalprobenbesuche das
Theaterleben in allen Facetten zu vermitteln. Er bietet seinen
Mitgliedern die Möglichkeit, einen aktiven Beitrag zum
kulturellen Leben zu leisten, indem junge Talente mit einem
Förderpreis unterstützt werden, zu Premierenfeiern
geladen wird, Theaterfahrten stattfinden und gemeinsam mit
großer Offenheit und Wohlwollen das Engagement von Künstlern
und Mitarbeitern des Landestheaters unterstützt wird.
Ziel ist auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Kunst.
Seit dem Sommer 2010 versucht der Freundeskreis des Tiroler
Landestheaters vermehrt, das Orchester in seine Projekte mit
einzubeziehen. Die Zusammenarbeit besteht darin, interessierten
Mitgliedern viele Informationen zum Musikerumfeld weiterzugeben,
Fragen zu beantworten sowie die Möglichkeit zum persönlichen
Kontakt zu bieten. Im Jänner 2011 hat eine Gesprächsreihe
begonnen, in der konkret die Arbeit des Orchestermusikers
vorgestellt wird. Es gibt Erläuterungen zu den verschiedenen
Instrumenten und Instrumentengruppen. Zusätzlich bekommt
das Orchester vom Freundeskreis finanzielle Unterstützung
für die Matineen-Reihe. Auch sollen die Mitglieder des
Freundeskreises speziell zu verschiedenen Kammermusikkonzerten,
Proben oder Orchesterkonzerten eingeladen werden, um auch
da wieder die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch
zwischen Künstlern und Kunstinteressierten zu bieten.
An dieser Stelle möchte ich einen großen Dank an
den Freundeskreis des Tiroler Landestheaters aussprechen,
daß er uns in unserem Vorhaben unterstützt, Informationen
über unsere Arbeit in die Öffentlichkeit zu tragen
und somit ein besserer kultureller Austausch stattfinden kann.
Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit, sodaß noch
viele unserer angedachten Projekte in die Tat umgesetzt werden
können.
Friederike Flemming
www.freundeskreis-tlt.at
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| Julian Walkner:
Diplomarbeit "Konzerthaus Innsbruck" |
05.02.2011 |

JULIAN WALKNER, Cellist im TSOI
Julian Walkner hat im März 2009 als Abschluß seines
Studiums an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck,
Fakultät für Architektur, seine Diplomarbeit eingereicht:
"Konzerthaus Innsbruck"
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| Betriebsrat aktuell |
Jänner
2011 |
| Liebe Freunde des TSOI,
seit mittlerweile beinahe 30 Jahren wird den Musikerinnen
und Musikern unseres Orchesters ein adäquater Probesaal
in Aussicht gestellt. Ideen für diesbezügliche Projekte
hat es in dieser Zeit mehrere gegeben, umgesetzt wurde bislang
keine.
Die Bedingungen im kleinen Stadtsaal, wo unsere Proben stattfinden,
werden den Anforderungen in keiner Weise gerecht: Es gibt
keine Lüftung, die Beleuchtung ist mangelhaft, der Saal
ist desolat und einfach zu klein. Die rund 70 Orchestermitglieder
sind mit Zugluft, Kälte im Winter, Hitze in der warmen
Jahreszeit und schlechter Luft konfrontiert, was sich auf
die Konzentration während der Proben verständlicherweise
negativ auswirkt. Die zugigen Fenster werden in der kalten
Jahreszeit mit den Vorhängen „abgedichtet“,
zu öffnen sind sie nicht.
Ein besonderes Problem stellt aber die schlechte Akustik dieses
Raumes dar, die ein effizientes musikalisches Arbeiten sehr
erschwert. Auch bei den Dirigenten sorgen diese Umstände
regelmäßig für fassungsloses Kopfschütteln.
Es ist jedes Mal schön, zu den Endproben ins Landestheater
oder in den Congress zu kommen und dort den Stadtsaal ausblenden
zu können. Leider holt uns die Realität ein paar
Tage später wieder ein.
Nun geistert seit längerem das „Haus der Musik“
durch die Medien, ein Projekt, welches auch endlich eine Heimstätte
für das Symphonieorchester bringen sollte. Die zuständigen
politischen Entscheidungsträger bestätigen uns mittlerweile,
dass dringender Handlungsbedarf gegeben ist und erklären
vorsichtig, dass sie sich um das Problem kümmern wollen.
Wir hoffen also weiter und sehen einen zarten Silberstreifen
am Horizont...
Ihr Peter Polzer,
Betriebsratsvorsitzender des TSOI

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| Ein unbekannter
Beruf : Gerhard Wernhart, Orchesterwart |
16.01.2011 |
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(A.B.) Es ist eine Orchesterprobe, eine Aufführung,
ein Opernabend im Theater oder ein Konzert auf dem Podium. Das
Orchester nimmt Platz, die Musiker stimmen ihre Instrumente,
der Dirigent kommt, die Musik beginnt - wie immer.
Das ist der Alltag. Man setzt sich auf den Sessel, öffnet
die Noten auf dem Pult. Keiner der Musiker macht sich Gedanken
darüber, daß sein Arbeitsplatz vorbereitet ist. Man
glaubt nicht an die kleinen grünen Männchen, man weiß,
daß der Orchesterwart vorher alles bereitgestellt hat.
Man weiß es, man denkt nicht nach.
Als Kind hat man Pläne, was man werden möchte: Lokomotivführer,
Feuerwehrhauptmann, Arzt, weltbekannter Filmschauspieler. Aber
was genau ein Lokomotivführer macht, damit sich der Zug
in Bewegung setzt, weiß man nicht. Kaum ein Kind plant,
später Orchesterwart zu werden. Und kaum ein Erwachsener
- auch kein Musiker - weiß, was alles an Vorbereitungen
notwendig ist, damit die Musik beginnen kann.
Orchesterwart - ein unbekannter Beruf. Bis jetzt.
Gerhard, unser Kollege, erzählt gern über seine Arbeit.
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